Loveride 2009

Die Organisatoren des Loveride scheinen einen direkten und vor allem sehr guten Kontakt zu Petrus zu pflegen. Nachdem es Gestern in der Region noch ziemlich heftig regnete, konnten am Loveride 2009 gegen Mittag kaum noch einige Schatten spendenden Wölkchen ausgemacht werden. Viele Biker verzogen sich daher noch so gerne ins Festzelt, wo sie den rauhen Klängen der AC/DC-Cover-Band lauschten und sich bei Wurst und Bier (alkoholfreiem natürlich) den Nachmittag versüssten.

Wer konnte und vor allem genug früh auf dem Festgelände war, der konnte sich auch noch in den Konvoi zum eigentlichen Ride eingliedern (Was leider nicht allen gelang, immerhin waren rund 10`000 Motorradfahrer angereist). Auch dieses Jahr genossen viele Anwohner das schöne Wetter am Strassenrand. Neben jenen, welche einfach nur winkten  wurden dieses Jahr zunehmend mehr Schaulustige an der Strecke angetroffen, welche mit Grill sowie der gesamten Picknick-Ausrüstung am Strassenrand in Stellung gingen.

Neben den normalen Choppern konnten unmengen an Trikes, Gespannen, Rollern, Strassenmaschinen, tourern und vielen anderen gesehen werden. Neben der Bike-Show gehörte wie jedes mal eine Besichtigung der vielen tausend anwesenden Bikes zum guten Ton. Wir konnten dieses Jahr eindeutig die ersten Andeutungen von "Sehen und gesehen werden" feststellen. Etwas gewöhnungsbedürftig, aber echt lustig. 

Verschiedentlich durfte man auch Sonnenanbeter im Liegestuhl an der Strecke entdecken. Ein richtiges Volksfest ist inwzischen aus der Benefizveranstalltung geworden. Die Organisatoren vermelden eine rekordteilnahme und glauben an einen Erlös zu Gunsten Muskelkranker in der Höhe von rund 520`000CHF.

Zwischendurch konnten sich die Zuschauer an einer genialen, wie immer viiiiieeeel zu kurzen Stuntshow mit Craig Johns erfreuen. Neben viel Gummi auf dem Aspahlt bleiben sicherlich die super stoppies, Wheelies und natürlich die rauchenden Burnouts in Erinnerung.

Eigentlichgibt es kaum etwas am Loveride auszusetzen, nur eins ist uns aufgefallen: Einige Helfer sollten den Anstand und Respekt nicht nur gegenüber den Muskelkranken und benachteiligten Mitmenschen walten lassen, sondern auch gegenüber den "Pressefuzis", wie einige von uns etwas abwertend betitelt wurden. Doch Angesicht dieses ansonsten sehr gelungenen Events und der damit nun möglichen Hilfen verblassen die Erinnerungen dieses unangebrachten Verhaltens sicherlich bald bei den betroffenen "Pressefuzies".

Es bleibt zu Hoffen, dass der Loveride auch in Zukunft  ein solch guten Draht zu Petrus beibehalten kann, auf dass die Motorradfahrergilde in naher und ferner Zukunft weiter karitativ "geniessen" kann!Unser Segen haben sie auf jeden Fall!