Gesundheit

Eine Tour kann nur dann richtig genossen werden, wenn man auf der Tour auch fit und munter ist. Das hingegen bedeutet, dass man nicht krank werden darf bzw. sollte. Sicher kann man nie sein, dass man sich unterwegs nicht irgend einen Krankheitserreger zuzieht, aber man kann viel vorbeugen.

Hier habe ich deswegen einige wichtige Tipps zusammengefasst, die man vor einer Reise unbedingt beherzigen sollte. Und dies nicht erst zwei Tage vor der Abreise, sondern auf Grund der Wirkungszeiten von Impfungen teilweise schon 6 Monate vorher, sofern man in entlegene Erdwinkel vordringen will.

Imfpungen / Reiseapotheke
Link
"Safetravel"(Schweiz) ist eine Homepage, die dem Reisenden immer die aktuellsten Informationen zu den jeweiligen Reisezielen bereit hält. Es ist empfehlenswert, diese Page vor der Reise ins Ausland zu studieren und sich entsprechend zu verhalten. Homepage
Das "Schweizerische Tropeninstitut" bietet neben einer offenen Sprechstunde auch spezielle Reiseberatung im Bereich Gesundheit sowie Impfdienstleistungen an. Homepage
"Die Reisemedizin / BAD" gibt aktuelle und allgemeine Reise-Gesundheitstipps und hat auf der Page auch eine Liste mit entsprechend bevollmächtigten Impfzentren in Deutschland. Homepage
"Zentrum für Reisemedizin"(Österreich) bietet viele interessante Informationen zur Reisemedizin. Homepage
"Fit for travel" offeriert ebenfalls viele Informationen und Tipps zur Vorbeugung in der Reisemedizin. Ebenfalls findet sich dort ein Krankheitsregister. Homepage
Die "Ostschweizer Infostelle für reisemedizin" macht ebenfalls interessante Angaben zu Medikamenten, die sinnvollerweise in die Reiseapotheke gehören. Homepage


Gesundheit unterwegs
Je nach Reiseregion kann man mit verschmutztem Wasser in Kontakt kommen, das mit ziemlich gefährlichen Krankheitserregern verunreinigt ist. Bakterien und Viren sind allerdings so klein, dass man sie von blossem Auge auch in absolut klarem Wasser nicht erkennen kann. Daher sollte man sich einige Vorsichtsmassnahmen zu Herzen nehmen, um sich vor den Folgen einer Infektion zu schützen:

Grundsätzliche gilt:
In „unsicheren“ Regionen sollte man nur abgekochtes, desinfiziertzes, bzw. entsprechend gefiltertes, schälbares oder abgepacktes zu sich nehmen. Auf Salat und „gewaschene“ Früchte sollte man ganz verzichten! Auch kühle Getränke die mit Eiswürfel versetzt wurden sollen man weglassen, denn die Eiswürfel sind in armen Regionen meist mit schlechtem Wasser gemacht.

Achtung: je nach Krankheitserreger kann bereits das spülen nach dem Zähneputzen mit verunreinigtem Wasser zu einer Infektion führen! Daher sollte das Wasser vor dem Verwenden unbedingt behandelt werden.

Abkochen:
Diese Art tötet fast alle Keime ab, allerdings kommt es darauf an, auf welcher Höhe man das Macht. Auf dem Altiplano in Bolivien siedet das Wasser schon weit unter 100°C, daher sollte man dort evtl. auf andere Reinigungsarten wechseln, zumal das Abkochen meist mit einem hohen Spritverbrauch und viel Zeitaufwand verbunden ist. Dazu kommt, dass durch das Abkochen Schwebeteilchen und andere Verunreinigungen nicht aus dem Wasser entfernt werden und daher das Wasser nach der Behandlung keinen deut geniessbarer aussieht als zuvor, auch wenn dem so ist.

Desinfizieren:
Mit Tabletten, Tropfen, oder Pulvern kann man das Wasser ebenfalls behandeln. Auch hier werden Verunreinigungen nicht aus dem Wasser entfernt, allerdings kann das Wasser mit gewissen dieser Mittel ziemlich lange haltbar gemacht werden. Vorteil hierbei ist das kleine Volumen und das geringe Gewicht, dass man mitzunehmen braucht.

Filtern:
Je nach Filter dauert auch dieser Vorgang seine Zeit. Dafür ist es fast die sicherste Methode und bietet auch vor Keimen die teilweise gegen Entkeimungsmittel resistent sind einen guten Schutz. Zudem werden Schwebeteilchen und andere Verunreinigungen herausgefiltert. Aus dem Filter tropft also gutes, sauberes Wasser. Der Nachteil ist die meist grössere Volumen und Gewicht, das mittransportiert werden muss.

UV-Bestrahlen
Es gibt auch die Möglichkeit Wasser starker UV-Strahlung auszusetzen. Durch die Strahlung werden alle Mikroben, bzw. für uns bösartigen Einzeller zerstört. Natürlich hat das UV-Licht keinen Einfluss auf Schwebeteilchen, das Wasser sieht nach der Behandlung also noch genau un- oder appetitlich aus wie zuvor, es ist nur etwas verträglicher.

Hier hat es noch etwas mehr Infos dazu: Mehr Info (unter "Filter")