Colle delle Finestre

Dieser Pass war lange Zeit ein Geheimtipp. Inzwischen ist er den meisten bekannt. Trotzdem ist er nicht allzu viel befahren, was auch seinen Grund hat. Der Finestre ist nicht durchgängig asphaltiert - zum Glück! Ausserdem zählt er eine stattliche Anzahl Haarnadelkehren (etwa 45Stk.).

Im unteren Bereich der Nordseite zieht sich ein schmales Asphaltbandvon Susa her den Berg hinauf. Es ist oft so schmal, das ein passieren eines Autos nur knapp möglich sind. Ausserdem ist die Oberflächenbeschaffenheit des Belages nicht überall über alle Zweifel erhaben. In diesen vielen Kehren wird man wohl kaum je über den zweiten Gang hinaus schalten können, sie folgen so kurz auf einander.

Im oberen Teil wechselt der Belag dann auf Kies. Allerdings ist auch dieser Teil ohne Probleme zu befahren, da kaum Auswaschungenanzutreffen sind. Wenn man dannüber die Baumgrenze kommt, eröffnet sich einem ein wunderbares Panorama über das Susatal.

Auf der Passhöhe von 2178m gibt es einen kleinen Parkplatz, von wo man zu Fuss hinauf zum Fort laufen kann. Es ist innerhalb von 3-4 Minuten zu erreichen.

Auf der Südseite geht es dann entwerder runter ins Chisonetal oder ca. 500 Meter nach der Passhöhe auf die Assieta-Kammstrasse. Diese ist teilweise gesperrt, doch halten sich selbst die Italiener kaum daran.