Col du Sommeiller


Der Col du Sommeiller gehört zu den interessanteren Pässen Europas. Nicht nur, dass er kein "gewöhnlicher" Pass ist, es handelt sich bei ihm um eine Sackgasse, er ist auch zum grössten Teil nicht asphaltiert.

Jedes Jahr am zweiten Juli-Wochenende findet an diesem Pass die Stella Alpina statt, das höchst gelegene Endurotreffen Europas. Des weiteren ist er vor allem im oberen Bereichteilweise schwer zu befahren, weil während des Winters oder während der Schneeschmelze oft Laviene und Erdrutsche die Strasse bzw. den Weg verschütten. Trotzdem kann ich nur empfehlen da mal hoch zu fahren. Allerdings nicht unbedingt, wenn alle anderen dort sind, sondern z.B. wie wir eine Woche zuvor (siehe Bericht).

Ab Bardonnechia führt eine schmale asphaltierteStrasse rauf nach Rochemolles. Hier ist vorsicht angebracht, da man des öfteren auch auf Einheimische mit Ihren Autos trifft - und die Strasse ist teils sehr eng. Kurz nach dem Dorfausgang wechselt der Belag auf Kies. Ab hier wird es interessant. In vielenKurven und Kehren windet man sich den Hang hinauf an einem Stausee vorbei. Dann trifft man auf eine kleine Ebene mit einem See und dem kleinen Refugio. Während der Stella wird im allgemeinen an diesem Seelein Campiert.

Ab hier ist die Strasse auf den Pass hinauf leider wegen übermässger Beanspruchung nur früh Morgens oder Abends befahrbar. Trotzdem lohnt es sich.Je weiter es rauf geht, desto einsamer wirds. Bevor man allerdings auf die Passhöhe gelangen kann muss noch ein Weg durch das "Geröllfeld" genommen werden. Im Allgemeinen kein Problem, ausser es liegt Schnee - und das kann bis in den Hochsomemr der Fall sein! Beste Zeit für die Erklimmung des höchsten Punktes ist Anfang September.

Auf der Passhöhe findet man dann einen kleinen See und daneben der viel versuchte und manchmal auf bezwungene kleine "Gipfel"